Burn Out

Der Psychotherapeut Herbert Freudenberger, selber mehr als 16 Stunden/Tag für seine Patienten und Klienten engagiert, hatte psychische und psychosomatische Beschwerden entwickelt und war zuletzt regelrecht zusammengebrochen. Er ging 1974 davon aus, dass vor allem Menschen aus helfenden Berufen, die sich anfänglich für ihren Beruf engagierten, im Laufe der Zeit Gefühle von Resignation, Leere, Erschöpfung sowie psychische und psychosomatische Beschwerden entwickeln, was er Burn-out nannte. Die Psychologin Corinna Maslach entwickelte 1976 einen Burn-out-Fragebogen, der in vielen wissenschaftlichen Untersuchungen verwendet wurde. Als zentrale Symptome gelten demnach:

  • anhaltende Müdigkeit und emotionale Erschöpfung
  • eine negative, distanzierte bis zynische Einstellung gegenüber den Klienten/Schülern (Depersonalisation)
  • eine reduzierte persönliche Leistungsfähigkeit.

Quelle: https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie/erkrankungen/burnout-syndrom/was-ist-burnout/

Provokation

Provokation (v. lat. provocare ‚hervorrufen‘, ‚herausfordern‘) bezeichnet das gezielte Hervorrufen eines Verhaltens oder einer Reaktion bei anderen Personen. Hierbei agiert der Provokateur bewusst manipulativ oder unbewusst in einer Weise, dass die provozierte Person oder Personengruppe ein tendenziell erwünschtes Verhalten zeigt. Quelle: Wikipedia

Provokative Therapie – provokatives Coaching

Die Provokative Therapie ist eine von Frank Farrelly entwickelte Therapieform, die zur kognitiven Verhaltenstherapie zählt und den paradox arbeitenden Schulen nahesteht. Der Begriff „provokativ“ wird im Sinne von „herauslocken, herausfordern“ verstanden und keinesfalls im Sinne von „verletzen“ oder „beleidigen“.

Coaching: Das Ziel der provokativen Interventionen ist die Stärkung der Selbstverantwortung des Klienten. Durch die provokativen Interventionen werden beim Klienten der Wille zur konstruktiven Veränderung und seine Selbstheilungskräfte mobilisiert.. Quelle: ifapp.de

Psychopathen

Psychopathie bezeichnet eine schwere Persönlichkeitsstörung, die bei den Betroffenen mit dem weitgehenden oder völligen Fehlen von Empathie, sozialer Verantwortung und Gewissen einhergeht. Psychopathen sind auf den ersten Blick mitunter charmant, sie verstehen es, oberflächliche Beziehungen herzustellen. Dabei können sie sehr manipulativ sein, um ihre Ziele zu erreichen. Oft mangelt es Psychopathen an langfristigen Zielen, sie sind impulsiv und verantwortungslos.[1] Psychopathie geht mit antisozialen Verhaltensweisen einher, so dass oft die Diagnose einer dissozialen / antisozialen Persönlichkeitsstörung gestellt werden kann.

Quelle: Wikipedia

Narzissmus

Der Ausdruck Narzissmus steht alltagspsychologisch und umgangssprachlich im weitesten Sinne für die Selbstverliebtheit eines Menschen oder für das unreflektierte Verhalten eines Menschen, der sich selbst für wichtiger und wertvoller einschätzt, als urteilende Beobachter ihn einschätzen.

Der Begriff steht darüber hinaus in Verbindung mit einer Vielzahl sehr unterschiedlicher psychologischer, sozialwissenschaftlicher, kulturwissenschaftlicher und philosophischer Konzepte. Die Einzelheiten ergeben sich aus dem jeweils zugrundeliegenden theoretischen Konzept.

Quelle. Wikipedia

Im Zusammenhang mit Business-Coaching und Coaching sowie Führung zeigen Studien, dass Narzisten durchaus als Führungskräfte beliebt sind und Vorteile für Ihre Führungsaufgaben mitbringen.

Überlegenheitsillusion

Die Psychologie hat nachgewiesen, dass ein gewisses Ausmaß an Selbstüberschätzung bei den Menschen dazu führt, die eigenen Fähigkeiten und Stärken systematisch und konsequent zu überschätzen, die eigenen Fehler und Schwächen aber zu unterschätzen, wobei diese selbstwertdienliche Überzeugung die Wahrnehmung in den meisten Lebensbereichen bestimmt. In der Psychologie bezeichnet man diese Wahrnehmung als Überlegenheitsillusion – umgangssprachlich meist als Selbstüberschätzung bezeichnet – jene positive Sicht in Bezug auf die eigenen Fähigkeiten und die eigene Persönlichkeit , die Menschen dabei auch hilft, nach neuen Zielen zu streben und Herausforderungen zu bewältigen.

Quelle: http://lexikon.stangl.eu/9527/ueberlegenheitsillusion/
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