Gallup Studie

Engagement Index Deutschland

Seit dem Jahr 2001 erstellt Gallup jährlich, anhand von zwölf Fragen zum Arbeitsplatz und -umfeld, den sogenannten Q12®, den Engagement Index für Deutschland. Die Studie gibt Auskunft darüber, wie hoch der Grad der emotionalen Bindung von Mitarbeitern und damit das Engagement und die Motivation bei der Arbeit ist. Hier finden Sie die aktuellen Ergebnisse der Studie.

Quelle: http://www.gallup.de/home.aspx

Gesetz der Masse

Das Gesetz der Masse klingt vielleicht ein bisschen übertrieben. Dagegen können wir uns mit der Bezeichnung „Prinzip der sozialen Bewährtheit“ gut anfreunden. Letztlich läuft jedoch beides auf dasselbe hinaus: Was viele gut finden, kann nicht falsch sein.

Bei dem, was wir für gut und richtig halten, neigen wir stark dazu, uns daran zu orientieren, was viele für richtig und gut halten und was viele Menschen tun. Dieses Prinzip fliegt uns täglich bewusst oder unbewusst um die Ohren. Im Marketing wird von „Millionenauflagen“, „Hunderttausenden, die diesem Produkt vertrauen“, „über fünf Millionen Lesern jeden Tag“ oder „Sie sind der 2.000.000ste Besucher“ gesprochen. In den Medien bekommen Sie die Auswüchse dieses Prinzips wirklich „um die Ohren“.

Sicher kennen Sie die beliebten Lachkonserven in amerikanischen und mittlerweile auch deutschen Soaps und Comedy-Serien. Dass Lachen ansteckend ist, haben Sie bestimmt schon erlebt. Und genau dieser Effekt wird mit dem eingespielten Lachen bei diesen Serien angewendet. Motto: Wenn viele lachen, muss das lustig sein.

Quelle: Jürgen Zirbik: So ticken wir

Gesprächsführung

Idiolektische Gesprächsführung ist eine Gesprächsform mit Augenmerk auf der Eigensprache, dem sogenannten Idiolekt des Gesprächspartners. Unter dem Idiolekt versteht man das individuelle Sprachmuster eines Sprechenden mit all seinen phonetischen, grammatikalischen und die Wortwahl betreffenden Vorlieben. Der Zuhörende fokussiert sich voll auf den Sprechenden. […]

Die Fragetechnik besteht aus einfachen, kurzen und offenen Fragen, in denen die Eigensprache des Sprechenden aufgegriffen wird. Dazu folgt der empathisch Fragende dem Erzählfluss des Sprechenden und versucht Schlüsselwörter wahrzunehmen. Zentral ist dabei das Halten der Resonanz und das Zurückstellen von eigenen Impulsen oder Anregungen. Mögliche Fragen sind:

  • „Wie kann ich mir … vorstellen? Können Sie mir ein Beispiel geben?“
  • „Wie funktioniert das? Wie macht man das?“
  • „Was müsste man mit mir tun, damit ich das spüren könnte … ?“
  • „Was ist da jetzt gerade?“

Zusätzlich achtet der Fragende auf den Redefluss, die Bildhaftigkeit der Sprache und nonverbale Signale. Quelle: Wikipedia

#Gesprächsführung #Fragetechnik #Kommunikation

Gesunder Menschenverstand

Der Begriff „gesunder Menschenverstand“ wird im heutigen allgemeinen Sprachgebrauch klar vom Begriff „Gemeinsinn“ unterschieden. Obwohl beide auf dieselbe Wortherkunft zurückblicken und im 18. Jahrhundert z. T. synonym verwendet wurden, steht der gesunde Menschenverstand heute vor allem für den gewöhnlichen Verstand, und Gemeinsinn steht in erster Linie für eine solidarische Gesinnung.

Der gesunde Menschenverstand lässt sich als eine Form natürlicher Urteilskraft betrachten. Da er auf Basis von Begriffen urteilt, handelt es sich bei ihm jedoch weder um eineEmotion noch um Intuition.

Zuletzt gab es mehrere Ansätze, verschiedene Bedeutungsnuancen von gesunder Menschenverstand, Gemeinsinn, Urteilskraft usw. unter der Bezeichnung common sense im Zusammenhang und damit neu zu betrachten.

Weitere verwandte Begriffe sind sensus communis; natürliche Urteilskraft, gemeiner Verstand und allgemeine Menschenvernunft; Alltagsverstand, Hausverstand, Pferdeverstand und Laienverstand.