Leadership

1. Begriff: Leadership (Führung) bezeichnet nicht einheitlich definiert die menschen-, verhaltens-, eigenschafts-, interaktions- und/oder motivationsorientierten Aufgaben des Managements.

2. Bedeutung: Während Management in der Tradition der Betriebswirtschaft vor allem analytische Fähigkeiten zur Planung von Organisation, Struktur, Prozessen und Kapazitäten erfordert, machen krisenhafte Situationen und Phasen des tiefgreifenden Wandels besonders deutlich, dass nicht nur die Herleitung, sondern vor allem die Durchsetzung von Entscheidungen eine zentrale Managementherausforderung sein kann. Entsprechend beinhaltet Leadership einerseits Eigenschaften (z.B. Charisma, Persönlichkeit, Sympathie) und andererseits Fähigkeiten (z.B. Motivationsfähigkeit, Rhetorik, Überzeugungskraft), die in eine interaktionsbezogene und verhaltensbeeinflussende Managementkompetenz als zentrale Charakteristika von Leadership münden.

Quelle: http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/leadership.html

Logische Ebenen

Neuro-Linguistisches Programmieren (NLP). Das NLP-Modell der logischen Ebenen beschreibt die „Ebenen der Veränderung“ in Coaching und Business-Coaching. Es liefert Informationen über den besten Punkt, an dem eine Veränderungsarbeit ansetzen kann. Die logischen Ebenen dienen der Klärung, wo z.B. ein Problem, ein Ziel oder die eigene Mission angesiedelt ist. Die Veränderungsarbeit setzt dann i.d.R. auf der nächst höheren Ebene an.
Die logischen Ebenen sind hierarchisch gegliederte Ebenen des Denkens, die sich wechselseitig beeinflussen: Umwelt, Verhalten, Fähigkeiten, Werte / Glaube / Filter, Identität, Zugehörigkeit und Spiritualität.

Die Funktion jeder Ebene ist es, die Information auf der darunterliegenden Ebene zu organisieren. Veränderungen auf einer höheren Ebene haben notwendigerweise auch Veränderungen auf darunterliegenden Ebenen zur Folge. Eine Änderung auf einer der unteren Ebene kann, muss aber nicht, die darüber liegenden Ebenen beeinflussen.

Die Regeln, nach denen etwas auf einer bestimmten Ebene geändert wird, unterscheiden sich von jenen, nach denen auf einer anderen Ebene etwas geändert wird.

Etwas liegt auf einer höheren logischen Ebene, wenn es das darunter liegende umfasst und steuert; so sind z.B. Glaubenssätze auf einer höheren Ebene angesiedelt als Fähigkeiten, denn man ist insbesondere dann zu etwas fähig, wenn man glaubt, dazu fähig zu sein. Durch das Wechseln von der Problemebene auf die nächst höhere Metaebene werden Veränderungen erleichtert. Auf der Metaebene werden Ressourcen aktiviert, die die Veränderung in den darunter liegenden Ebenen erleichtern.

Bateson wies darauf hin, dass Probleme häufig durch Verwechseln der logischen Ebenen entstünden. Und Einstein sagte einmal: „Ein Problem kann man nicht mit der Art des Denkens lösen, die es geschaffen hat.“

Quelle: http://nlpportal.org/nlpedia/wiki/Logische_Ebenen