Top-Chef werden – einfacher als gedacht

Top-Chef werden – einfacher als gedacht

Top-Chef oder Top-Chefin sein wollen viele. Nur bekommen es die meisten Führungskräfte nicht oder nur unzureichend hin. Stellt sich zuerst die Frage: Was macht einen Top-Chef oder eine Top-Chefin aus? Antworten finden Sie im Artikel – es ist gar nicht so viel. Dann stellt sich die zweite Frage: Wer bekommt das hin? Wenn Sie mit einem Chefposten liebäugeln sollten Sie sich wie andere Leistungsträger coachen lassen. Denn verschobene Selbstwahrnehmung und Überschätzung sind zwei Grundübel in der Führungslandschaft, wie Untersuchungen zeigen – stärker bei Männern als bei Frauen. Impulse für mehr Erfolg als Chef oder Chefin…

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Führungskultur leidet unter Oberbossen

Führungskultur leidet unter Oberbossen

Wir haben eine Führungskultur – nur nicht die, die wir uns wünschen. Ein Bild für einen abgehobenen Chef hat sich eingeprägt: Ex-Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann mit dem Victory-Zeichen anlässlich des Prozessauftaktes zum Mannesmann-Prozess 2004. Das wirkte, als würde er das Gericht nicht respektieren. „Was bereits damals für Entrüstung sorgte, entwickelte in den Folgejahren eine faszinierende Dynamik. Die Bankenkrise der Jahre 2008/2009 tat ihr Übriges: Aus einem Sinnbild der Überheblichkeit eines Top-Managers wurde eine Ikone für die Verfehlungen einer gesamten Branche.“ Ackermann, der Mann ohne Kinderstube und Führungskultur, entschuldigte sich später bei der Richterin: „Wenn der falsche Eindruck entstanden ist, ich respektiere nicht das Gericht, tut es mir leid.“[i] Das Bild ist Muster für abgehobene, angestellte Top-Führungskräfte. Das Chef-Image bekam einen nachhaltigen Dämpfer. In einer Umfrage von 2015 lagen Manager mit neun Prozent auf dem vorletzten Platz einer Vertrauensskala. Danach kommen nur noch Politiker.

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Wandel fordert Führung

Wandel fordert Führung

#Wandel – Die aktuelle Studie „Lohnt sich Führung?“ von der Beratungsfirma Mercer zeigt, dass Führung gerade im Wandel wichtig und gleichzeitig nicht wirklich gut ist. Schon wieder einmal. Für die Untersuchung hat Mercer in Zentraleuropa 100 Führungskräfte, Personal-Manager und erfahrene Experten aus den Bereichen Führungskräfte- oder Organisationsentwicklung befragt. Ergebnis: „Nur 39 Prozent der Führungskräfte in Unternehmen machen eine wirklich gute Arbeit. Und das, obwohl Führung entscheidenden Einfluss auf die Profitabilität hat.“ [1] Lösungen liegen in der Entwicklung einer professionellen Führungskultur und in Führungsqualifizierung. Dafür müssen aber auch Zeit und Geld eingeplant werden. Investieren die Unternehmen hier nicht, zahlen sie wesentlich mehr durch Verluste wegen schlechter Führung: Ineffizienz, Fluktuation, Fehler, Krankenstand, Kundenverluste, etc.

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Führerschein für Führung?

Führerschein für Führung?

Beim Image beginnt das Führungsdilemma. Es fehlt ein Führerschein für Führung und Chefs. Die Gesellschaft für Konsumforschung (GFK), Nürnberg, befragt regelmäßig Menschen, welchen Berufen sie Vertrauen entgegen bringen. Feuerwehrleute, Sanitäter, Piloten und Ärzte stehen regelmäßig ganz oben – Banker, Manager und Politiker ganz unten. Irgendwoher muss das schlechte Image der Manager kommen. Sicher tragen zu diesem Bild Banker, Politiker, Funktionäre und Wirtschaftsführer bei, die durch kriminelle Machenschaften glänzen. Dass das heute öffentlich wird und die Medien dies mit Vorliebe ausschlachten, verschärft das Image-Desaster. Unter den schädlichen Chefs gibt es aber auch wirklich echte Vollpfosten, die beim Führerschein für Führung glatt durchfallen würden.

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Führung in Studien

Führung in Studien

Führung in Studien kommt oft schlecht weg. „Die Identifikation mit der eigenen Arbeit ist bei den meisten Arbeitnehmern erschreckend gering. Das Marktforschungsinstitut Gallup bezeichnet diese Beschäftigten als „unengagiert bis hin zur inneren Kündigung“.[1] Als Hauptverursacher dieses Trends benennt das Institut das Management: Viele Beschäftigte haben das Gefühl, dass ihre zentralen Bedürfnisse und Erwartungen von ihren direkten Vorgesetzten teilweise oder völlig ignoriert werden.“[2]

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