Führungskräften in emotionalen Ausnahmesituationen helfen

Führungskräften in emotionalen Ausnahmesituationen helfen

Führungskräften in emotionalen Ausnahmesituationen helfen zu können, gehört zu den besonders heiklen Aufgaben eines Unternehmens. Ich habe das selbst schon erlebt. Als noch recht junger Chefredakteur musste ich durch eine persönliche Krise gehen – Herzschmerz (ja, das gibt es auch bei Männern). Mir hat der Job geholfen und doch war ich damals in einer kritischen Situation – ich war überlastet und darunter litten meine Arbeitsleistung und meine Führungsqualität. Das war Anfang der 1990er Jahre. Heute heißt das Burn Out. Damals hat sich der Arbeitgeber nicht um solche Themen gekümmert. Ich übrigens auch nicht. Heute ist das anders und dringend nötig. Denn etwa 20 Prozent1 der Coachings von Führungskräften haben mit persönlichen Beziehungsproblemen zu tun.

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Chef-Coaching – offensiv und öffentlich?

Chef-Coaching – offensiv und öffentlich?

Chef-Coaching erfolgt oft heimlich – warum eigentlich?. Ein interessantes Phänomen, dass ich bei Zirbik Business Coaching immer häufiger beobachte: Von angehenden Führungskräften bis zu Chefs, die man als alte Hasen bezeichnen kann, kommen immer mehr Coaching-Anfragen über meine Website. Aber nicht einfach so, sondern unter dem Siegel der Verschwiegenheit. Motto: Wer sich coachen lässt ist ein Weichei. „Ich zahle das privat. In der Firma soll es keiner wissen – schon gar nicht meine Chefs“, so viele der Interessenten.

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Situatives Führen – noch zeitgemäß?

Situatives Führen – noch zeitgemäß?

Situatives Führen ist ein gerne genommener Begriff. Führungsstil und -maßnahmen  sollen flexibel eingesetzt werden. Das setzt flexible und führungskompetente Chefs voraus. Experten weisen darauf hin, dass es heute nicht mehr den einen Führungsstil gibt, der sich je nach Persönlichkeit und Umfeld als beste Lösung für gute Führung eignet. Situatives Führen ist ein „führungstheoretischer Ansatz (…), der davon ausgeht, dass das effektive Verhalten eines Vorgesetzten vom Reifegrad des Mitarbeiters bestimmt wird.“[i] Führungstheorie muss nichts mit Führungspraxis zu tun haben. Mich würde hier auch der Reifegrad des Chefs interessieren…

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Gute Führung aus Mitarbeitersicht

Gute Führung aus Mitarbeitersicht

Gute Führung aus Mitarbeitersicht ist gar nicht so schwer gut zu erfüllen, wenn man sich die Ergebnisse der aktuellen Befragung ansieht. Allerdings, so die Interpretation von Statista: „Von fiesen Vorgesetzten können viele Arbeitnehmer ein Liedchen singen. Zu viel Gemecker, schlechte Kommunikation oder mangelnde Wertschätzung der Mitarbeiter – nicht jeder, der eine Führungsposition bekleidet, hat auch die Fähigkeit, seine Mitarbeiter bei Laune zu halten.“ Wobei „bei Laune halten“ eher zu den sekundären Qualitäten für gute Führung aus Mitarbeitersicht gehört. Nach einer Umfrage des Personaldienstleisters ManpowerGroup können Chefs durch Wertschätzung, ehrliches Feedback und Interesse an den Menschen punkten. Neu ist das nicht und doch scheint es schwer zu fallen.

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