Mehr gesunder Menschenverstand 2019

Mehr gesunder Menschenverstand 2019

Mehr gesunder Menschenverstand 2019 in Business, Führung und die Welt zu bringen, ist ein großer und schöner Vorsatz. Es ist auch dringend nötig, denn es gibt immer weniger davon. Auch zu Beginn des Jahres 2019 habe ich wieder meinen gesunden Menschenverstand (GMV) gefragt und gut zugehört. Dabei habe ich mir angeschaut, was wir den lieben langen Tag so treiben, also was wir tun – Verhalten, Sie wissen schon. Einfache, klare Tatsachen, Ereignisse und Fakten auf der Basis dessen, was ich täglich sehe, höre, fühle und erlebe. Das Ergebnis ist nach wie vor erschütternd.

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Situatives Führen – noch zeitgemäß?

Situatives Führen – noch zeitgemäß?

Situatives Führen ist ein gerne genommener Begriff. Führungsstil und -maßnahmen  sollen flexibel eingesetzt werden. Das setzt flexible und führungskompetente Chefs voraus. Experten weisen darauf hin, dass es heute nicht mehr den einen Führungsstil gibt, der sich je nach Persönlichkeit und Umfeld als beste Lösung für gute Führung eignet. Situatives Führen ist ein „führungstheoretischer Ansatz (…), der davon ausgeht, dass das effektive Verhalten eines Vorgesetzten vom Reifegrad des Mitarbeiters bestimmt wird.“[i] Führungstheorie muss nichts mit Führungspraxis zu tun haben. Mich würde hier auch der Reifegrad des Chefs interessieren…

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Gute Führung aus Mitarbeitersicht

Gute Führung aus Mitarbeitersicht

Gute Führung aus Mitarbeitersicht ist gar nicht so schwer gut zu erfüllen, wenn man sich die Ergebnisse der aktuellen Befragung ansieht. Allerdings, so die Interpretation von Statista: „Von fiesen Vorgesetzten können viele Arbeitnehmer ein Liedchen singen. Zu viel Gemecker, schlechte Kommunikation oder mangelnde Wertschätzung der Mitarbeiter – nicht jeder, der eine Führungsposition bekleidet, hat auch die Fähigkeit, seine Mitarbeiter bei Laune zu halten.“ Wobei „bei Laune halten“ eher zu den sekundären Qualitäten für gute Führung aus Mitarbeitersicht gehört. Nach einer Umfrage des Personaldienstleisters ManpowerGroup können Chefs durch Wertschätzung, ehrliches Feedback und Interesse an den Menschen punkten. Neu ist das nicht und doch scheint es schwer zu fallen.

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Führen ist klasse – mit Führungskompetenz

Führen ist klasse – mit Führungskompetenz

#führen – Es gibt gute und kompetente Führungskräfte und es gibt inkompetente und schlechte – wie es eben so ist im Leben – GMV (gesunder Menschenverstand). Letztere überwiegen, wenn man Befragungen und Studien glauben darf. Mit GMV betrachtet, stellen wir fest: der Erfolg von Unternehmen erfolgt oft trotz der Führer. Denken Sie spontan an zehn Chefs: wie viele sind gut, wie viele schlecht? Sehen Sie. Trotzdem gilt „Führen ist klasse“, wenn ein paar Dinge passen.

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Führungskultur leidet unter Oberbossen

Führungskultur leidet unter Oberbossen

Wir haben eine Führungskultur – nur nicht die, die wir uns wünschen. Ein Bild für einen abgehobenen Chef hat sich eingeprägt: Ex-Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann mit dem Victory-Zeichen anlässlich des Prozessauftaktes zum Mannesmann-Prozess 2004. Das wirkte, als würde er das Gericht nicht respektieren. „Was bereits damals für Entrüstung sorgte, entwickelte in den Folgejahren eine faszinierende Dynamik. Die Bankenkrise der Jahre 2008/2009 tat ihr Übriges: Aus einem Sinnbild der Überheblichkeit eines Top-Managers wurde eine Ikone für die Verfehlungen einer gesamten Branche.“ Ackermann, der Mann ohne Kinderstube und Führungskultur, entschuldigte sich später bei der Richterin: „Wenn der falsche Eindruck entstanden ist, ich respektiere nicht das Gericht, tut es mir leid.“[i] Das Bild ist Muster für abgehobene, angestellte Top-Führungskräfte. Das Chef-Image bekam einen nachhaltigen Dämpfer. In einer Umfrage von 2015 lagen Manager mit neun Prozent auf dem vorletzten Platz einer Vertrauensskala. Danach kommen nur noch Politiker.

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